Ein Kurztrip in die Weihnachtsstadt Dresden – Festlicher Glanz auf dem Neumarkt

Kurz vor dem Weihnachtsfest hat es uns dann doch noch in die Weihnachtsstadt Dresden verschlagen. Wunderbar!

Ein Besuch in Dresden zur Adventszeit lohnt auf jeden Fall, denn unzählige Weihnachtsmärkte warten hier auf den Besucher. Der altehrwürdige Striezelmarkt auf dem Altmarkt dürfte dabei zweifellos der bekannteste sein. In diesem Jahr ging er in seine 583. Auflage.

Weihnachtsstadt Dresden
Der 583. Striezelmarkt auf dem Dresdner Altmarkt. Der Blick geht vom erst in diesem Jahr neu eröffneten Kulturpalast auf das Treiben auf dem Altmarkt

 

Der Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche

Anders als in vergangenen Jahren zog es uns jedoch in diesem Jahr weniger auf den Altmarkt als auf den Dresdner Neumarkt mit dem dortigen Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche.

Weihnachtsstadt Dresden
Die festlich geschmückte Münzgasse in der Dresdner Altstadt. Über allem thront Dresdens „Dicke“, die Frauenkirche

Auf dem Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche fallen sofort die liebevoll gestalteten Buden auf, die vorwiegend weihnachtliches Kunsthandwerk zum Kauf anbieten. Die Dächer der Verkaufsstände schmücken szenische Darstellungen, die von der weihnachtlichen Krippe bis zu Kräppelchenbäcker bei der Arbeit reichen.

Neben dem ganzen Kunsthandwerk kommt aber auch der Magen nicht zu kurz und das schmackhafte Angebot reicht weit über die obligatorische Thüringer Rostbratwurst hinaus.

Weihnachtsstadt Dresden
Auf diesem Stand unter der Brühlschen Terrasse wird die weihnachtliche Krippenszene nachgestellt
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Diese fleißigen Bäcker in der Münzgasse bereiten emsig Kräppelchen für die Besucher her
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Orientalisches Flair auf dem Dresdner Weihnachtsmarkt: Rindfleisch mit Couscous und Gemüse als Alternative zur Rostbratwurst

Wie auf jedem Weihnachtsmarkt darf auch an der Frauenkirche eine riesige Pyramide nicht fehlen. In der Pyramide wird übrigens köstlicher Glühwein in den verschiedensten Varianten ausgeschenkt. Für den, der zu viel davon genießt, drehen sich aber anschließend nicht nur die Pyramidenblätter … Also Vorsicht!

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Die große Pyramide vor der Frauenkirche. Hier dreht sich alles um Glühwein

Die Zahl der Verkaufsstände ist fast unendlich. Angeboten wird hier vor allem Artisanales für die Weihnachtszeit. Und natürlich schmücken die Herrnhuter Sterne aus der Oberlausitz fast jeden Stand.

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Die Sterne aus Herrnhut gibt es natürlich auch in Dresden
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Holzschnitzereien nicht nur für die Weihnachtszeit werden an diesem Stand angeboten
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Alles, was zu Weihnachten dazugehört: hier kann man es kaufen
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Bürsten und Besen aller Art: hier wird man fündig

 

Auszeit in der Frauenkirche

Wer übrigens vom Trubel auf dem Weihnachtsmarkt eine kleine Auszeit nehmen möchte, dem sei ein Besuch der Frauenkirche empfohlen. Die Kirche steht jedem offen und bietet den besinnlichen Rahmen für eine Einkehr.

Weihnachtsstadt Dresden
Der Altar in der Dresdner Frauenkirche wirkt in der Adventszeit besonders festlich. Wer kann den weißen Adventsstern auf dem Bild entdecken?

 

Fazit

Der Weihnachtsmarkt an der Frauenkirche in Dresden ist eine unbedingte Empfehlung. Es war das erste Mal, dass ich auf einem Weihnachtsmarkt nicht die obligatorische Rostbratwurst verspeist habe, sondern mich anderen Reizen der Weihnachtszeit hingegeben habe. Probiert es einfach mal aus!

 

Noch mehr?

Wer noch nicht genug Weihnachtsmarkt hat, dem sei der Mittelalter Weihnachtsmarkt im Stallhof am Dresdner Residenzschloss empfohlen. Dort, wo einst Reitturniere abgehalten wurden, kann man heute vor historischer Kulisse in eine mittelalterliche Atmosphäre eintauchen.

Weihnachtsstadt Dresden
Noch mehr Weihnachtsmarkt gibt es im Stallhof
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Weihnachten im Stallhof

 

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